Über den Bollywood - Tanz

Aeschna unterrichtet auch den Filmtanz aus Indien – den Bollywood-Tanz.
Seit das Fernsehen hierzulande einige der dramatisch- zauberhaften Liebesfilme ausgestrahlt hat, ist Bollywood in aller Munde.
Die großen Epen zeichnen sich nicht nur durch ihre Länge von mitunter 3-4 Stunden aus, sie zeigen alle prächtigen Facetten, die Indien zu bieten hat, all den Glanz, die Farben und Feste - und natürlich berauschende Tanzszenen!
Filmstars genießen in Indien sehr großen Ruhm, da sie selbst die Ärmsten der Bevölkerung durch die Pracht der Filme und die phantastischen Geschichten in ihren Bann zu ziehen vermögen.
 
Die indischen traditionellen Tanzstile werden in den Filmen aufgepeppt mit einem Mix aus Hip-Hop, Jazztanz, kreativem Tanz und Standardtänzen, wobei der Ausdruck der Hände im Zusammenspiel mit den Augen eine ganz besondere Rolle spielt. Nicht zu verwechseln mit dem klassischen Tempeltanz, der erst nach jahrelanger Ausbildung und Priesterweihe vorgeführt werden darf.
 
Alle Mudras (auch bekannt unter dem Begriff „Finger-Yoga“) haben mehrere, teils sehr konträre Bedeutungen, deren Reihenfolge im klassischen indischen Tanz eine Geschichte erzählen. Je nachdem, in welchen Zusammenhang die Mudras zueinander übersetzt werden, kann eine Romanze aber auch ein Drama beschrieben werden.
 
Die Farbenpracht der Kostüme und die sinnlich-berauschende Musik lassen für eine Weile alles andere in Vergessenheit geraten und das Publikum genießt eine fast schon irreale Traumwelt.